Bauen & Umwelt

Landratsamt Oberallgäu

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Abgeschlossenheitsbescheinigung

 Die Abgeschlossenheit einer Wohnung ist von wesentlicher Bedeutung im Wohnungseigentum, da nur abgeschlossene Wohnungen zum Wohnungseigentum erklärt werden dürfen. Die Abgeschlossenheit muss daher mit einer entsprechenden Bescheinigung nachgewiesen werden. Im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) bedeutet Abgeschlossenheit einer Wohnung, dass die Räume

  • baulich vollkommen von fremden Wohnungen und Räumen abgeschlossen sind, z.B. durch Wände und Decken, die den Anforderungen der Bauaufsichtsbehörden an Wohnungstrennwände und Wohnungstrenndecken entsprechen
  • einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenhaus oder einem Vorraum haben
  • über eine Küche, Wasserversorgung, Ausguss und WC verfügen.

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung und der dazugehörende Teilungsplan ist die Voraussetzung für die Aufteilung eines Gebäudes in Wohnungseigentum/Teileigentum und notwendig für die Anlage eigener Grundbuchblätter für jede einzelne Eigentumswohnung/Eigentumsanteil.

Wohnungseigentum ist grundstücksbezogen, d.h. sämtliche Gebäude/Räume die auf einer Flurnummer stehen müssen geteilt werden.

Neubau: Bei Neubauten kann die Abgeschlossenheitsbescheinigung vor Beginn der Baumaßnahme ausgestellt werden, wenn die Aufteilungspläne den genehmigten Bauplänen entsprechen. 

Altbau:  Bei bestehenden Gebäuden müssen die Aufteilungspläne den tatsächlichen Baubestand wiedergeben.

Antragsformular

Ihr Ansprechpartner

Karl-Heinz Pfeil
Sachgebietsleiter