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Bundesprojekt Allgäuer Moorallianz blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2016 zurück

Die Allgäuer Moorallianz unter dem Vorsitz der Allgäuer Landräte Maria Rita Zinnecker und Anton Klotz hat bei der jährlichen Sitzung ihrer Projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) über Herausforderungen und erfolgreiche Kooperationen bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen im Naturschutzgroßprojekt beraten und Bilanz über den auslaufenden Förderbereich Regionalentwicklung gezogen.

„Die Allgäuer Moorallianz ist von Anfang an als Kooperationsbasis für verschiedene Akteure im Moorschutz angelegt gewesen. Dies hat sich im Fortgang des Projektes in vielen Bereichen bewährt.“ Mit diesen Worten leitete die Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweck-verbands Allgäuer Moorallianz die Sitzung der PAG ein. Etwa beim Flächenankauf und bei der Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen sei inzwischen Routine eingekehrt, wenngleich sich in jedem Jahr auch neue Herausforderungen für die Projektabwicklung ergäben.

Bei der Sitzung kommen alljährlich Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt in Marktoberdorf zusammen, um sich ein Bild vom Stand der Entwicklungen im Projekt zu machen. Auch Vertreter der Förderstellen von Land und Bund sind in diesem Gremium vertreten. Dem ausführlichen Bericht über den Stand des Grunderwerbs, die abgeschlossenen und die geplanten Renaturierungsvorhaben von Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Allgäuer Moorallianz, ging die Verabschiedung des Projektkoordinators des Allgäuer Streueprojektes, Uwe Kießling, voraus. Dieses zuletzt aus Moorallianz-Mitteln geförderte Projekt der Landschaftspflegeverbände endet mit Ablauf dieses Jahres.

Weiland betonte in seinem Vortrag, dass dank beispielhafter und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Forstbehörden, den Bayerischen Staatsforsten, anderen Fachbehörden wie dem Wasserwirtschaftsamt oder Verbänden wie den Landschaftspflegeverbänden, aber auch mit Landwirten und Gemeinden vor Ort viele Einzelvorhaben erfolgreich umgesetzt werden konnten. Im anschließenden Abschlussbericht für den Förderbereich Ländliche Entwicklung zeigte David Schäling auf, dass auch dort ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Natur-schutz von entscheidender Bedeutung für den erfolgreichen Projektverlauf war. Er zog eine durchweg positive Bilanz aus den vergangenen Jahren, insbesondere was das unlängst ausgelaufene  „50-Höfe-Programm“ zur Förderung technischer Ausrüstung für die Streuwiesenbewirtschaftung betrifft.

Mit einem Dank an David Schäling für die große Unterstützung im letzten Jahr des Teilbereichs Ländliche Entwicklung schloss Landrätin Zinnecker die Sitzung. Landrat Anton Klotz bedankte sich im Namen aller Beteiligten bei der Vorsitzenden.

Weitere Informationen: www.moorallianz.de
Neu: www.moorwelten-allgaeu.de

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Datum: 07.12.15