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Ökomodellregion

Landrat Anton Klotz (links) und Oberbürgermeister Thomas Kiechle hießen die neue Projektmanagerin Sarah Diem willkommen.    

Die Öko-Modellregion gewinnt an Fahrt

Projektmanagerin Sarah Diem vernetzt und fördert die regionale Biobranche

Oberallgäu/Kempten. Die Öko-Modellregion Oberallgäu-Kempten gewinnt an Fahrt:  Mit Beginn des Frühjahres hat Projektmanagerin Sarah Diem ihren Schreibtisch im Landratsamt bezogen. Die gebürtige Wangenerin absolvierte ein Masterstudium im Bereich „Ökologische Landwirtschaft“  und bringt Berufserfahrung von der Schwäbischen Alb mit. Im südlichen Allgäu wird nun ihre Aufgabe sein, die neue Öko-Modellregion voranzubringen. Insbesondere möchte sie Akteure wie Biobauern, verarbeitende Betriebe oder Gastronomen vernetzen. „Es geht darum, günstige Rahmenbedingungen  zu schaffen, um die regionale Wertschöpfungsketten für Bioprodukte auszubauen und damit den ländlichen Raum zu stärken“, betont die 29-Jährige. Ebenso liegt ihr am Herzen, bei den Verbrauchern das Bewusstsein für regional erzeugte Bio-Produkte zu schärfen. Auf der Allgäuer Festwoche wird die Projektmanagerin deshalb mit einem Infostand vertreten sein.

Landrat und OB: „Riesenchance“

Als eine von zwölf Regionen in Bayern erhielten der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Kempten 2015 die staatliche Anerkennung als Öko-Modellregion.  „Wir sehen darin eine Riesenchance, die Zahl der Bio-Bauern in unserer Region deutlich zu erhöhen“, betonen Landrat Anton Klotz und Oberbürgermeister Thomas Kiechle. Allerdings gehe es nicht um eine Spaltung ökologischer und konventioneller Landwirtschaft. Klotz: „Auch unsere konventionell erzeugten Produkte sind qualitativ  hochwertige Lebensmittel.“

Von den rund 2600 landwirtschaftlichen Betrieben innerhalb der Öko-Modellregion sind derzeit 470 Bio-Bauernhöfe.  „Biologische Erzeugung hat Zukunft und sichert langfristig ein höheres Einkommen“, ist Klotz überzeugt. Die regionalen Strukturen hierfür seien ideal, die Nachfrage der Verbraucher nach Bioprodukten übersteige das Angebot. Es sei nicht Sinn der Sache, dass diese deshalb aus dem Ausland importiert werden müssten.

Nischenerwerb stärken

Projektmanagerin Diem steht eine breit aufgestellte Steuerungsgruppe  zur Seite. Diese hat bereits vier Themenschwerpunkte der Öko-Modellregion Oberallgäu-Kempten festgelegt. Dazu gehört der Aufbau einer Bio-Kälbermast und -vermarktung. Ebenso soll  Nischenerwerb wie etwa die Legehennen- oder Milchziegenhaltung unterstützt und der Aufbau regionaler Logistikstrukturen gefördert werden. Im Fokus liegt auch die ökologisch erzeugte Außer-Haus-Verpflegung in Gastronomie und Schulkantinen oder bei öffentlichen Festen.                         

Kontakt

Für Auskünfte rund ums Thema Öko-Modellregion ist Projektmanagerin Sarah Diem unter Telefon 08321/612-663 erreichbar. E-Mail: sarah.diem@lra-oa.bayern.de
Öko-Modellregionen in Bayern:   http://www.oekomodellregionen.bayern/