Bauen & Umwelt

Landratsamt Oberallgäu

Oberallgäuer Platz 2 • 87527 Sonthofen

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Naturraum Oberallgäu

Guggersee

Im Allgäu gibt es praktisch alles, was zu einer schönen Landschaft gehört: Bäche und Flüsse, grüne Wiesen und Weiden, üppige Waldbestände, Berge und Hügel, Felsen und Steilhänge, blaugrüne Seen. Die Landschaft wird geprägt von der Land- und Alpwirtschaft.


Mäanderbach

Der Landkreis Oberallgäu läßt sich geographisch und geologisch in zwei Räume einteilen; in das Gebiet der Allgäuer Alpen im Süden und das Alpenvorland im Norden.




Rindalphorn
Rindalphorn im Naturpark Nagelfluh

Die Berglandschaften am Grünten, Sorgschrofen und an den Südhängen und Gratlagen der Nagelfluhkette (Hochgrat-Rindalphorn-Stuiben-Steineberg)

Ostrach
die Ostrach bei Bad Hindelang

Die Kulturlandschaften in den Talräumen und Hangbereich um Oberjoch-Unterjoch im Ostrachtal zwischen Hindelang und Sonthofen, im Hintersteiner Tal, im Oytal und im Rappenalptal, u.a. mit Vorkommen sehr seltener und gefährdeter Schmetterlingsarten .

Weissach
Der Wildfluss Weißach bei Oberstaufen
Gottesackerplateau

Das Ifen-Gottesacker-Gebiet, eine geologisch vielfältige Berglandschaft mit einem großen Karstplateau, wertvollen Artenvorkommen und Vegetationsmustern.

alpenrosen
Alpenrosenblüte am Fellhorn

Die „Allgäuer Blumenberge“ mit artenreichen Rasen und Felsfluren, z.B. im Fellhorn-Schlappolt-Gebiet, im Gebiet Salober-Schneck-Laufbacher Eck-Himmeleck, an Linkerskopf und Fürschießer, an der Höfats oder am Rauheck-Kreuzeck-Kamm.

Moorauge
Moorauge

Die Moorkomplexe des Vorderen und Hinteren Bregenzer Waldes, z.B. im Piesenkopf-Hochschelpen-Gebiet und im Bereich der Hörnergruppe.

Streuwiese
Streuwiese
Illerschleife
Illerschleife

Die Vegetation der Allgäuer Berge besitzt eine große Zahl seltener, in der ganzen Bundesrepublik nur im Allgäu vertretener Arten. Auch die Tierwelt weist eine Reihe von Besonderheiten auf. Die Allgäuer Alpen zählen zu den arten- und individuenreichsten Schmetterlings-Gebieten und zu den Schwerpunktgebieten von Birk- und Schneehuhn im Bayerischen Alpenraum.

Alpenvorland:

Dominierender Naturraum: Illervorberge

Dominierende Biotoptypen: Moore und Streuwiesen Besonders hochwertige Moorlandschaften:

Waldmoorgebiete im Kempter Wald und im Wirlinger Wald

Größtes zusammenhängendes Streuwiesengebiet: Rottachmoos undMoore um Unterschwarzenberg

Größtes zusammenhängendes Waldgebiet des Alpenvorlandes: Kürnacherwald (mit einzigem stabilem, außeralpinen Auerhuhnvorkommen)

Wesentliche Biogeographische Achse: Illertal mit naturnahen Flußabschnitten (Vorkommen von Flußuferläufer und Gänsesäger), naturnahen Au- und Hangwäldern, Moorgebieten sowie Feucht- und Naßwiesen

Gewässerlebensräume: eine große Anzahl natürlicher Seen mit ihren Zuflüssen, wie z. B. Großer Alpsee, Niedersonthofer See und auch künstliche Seen wie Rottachsee, Grüntensee

Niedersonthofener see
Niedersonthofener See
Christian Schiebel
Sachgebietsleiter