Bauen & Umwelt

Landratsamt Oberallgäu

Oberallgäuer Platz 2 • 87527 Sonthofen

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Schutzgebiete

Die vielfältigen Naturräume mit sehr hoher Biotopausstattung sollen für nachfolgende Generationen, vor allem aber als Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen, erhalten werden.
Das Bayerische Naturschutzgesetz sieht folgende Schutzgebiete vor:

1. Naturschutzgebiete

Naturnahe Gebiete, bestimmt zum Schutz von Pflanzen und Tieren mitsamt ihren Lebensräumen, aus ökologischem, wissenschaftlichem oder naturgeschichtlich-landeskundlichem Interesse. Die regelmäßig empfindlichen, gefährdeten Gebiete dürfen nicht verändert werden.

2. Landschaftsschutzgebiete

Größerer Landschaftsräume, deren Charakter und Erholungswert sowie Naturhaushalt erhalten und wo nötig entwickelt und Schäden verhindert oder behoben werden sollen.

3. Naturdenkmäler

Besondere Naturobjekte, wie Wasserfälle, Quellen, Felsformationen, Höhlen oder große alte Bäume, auch Orte mit seltenen Pflanzen und Tieren. Sie werden aufgrund ihres "Denkmalscharakters", oft aber auch aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder ästhetischen Gründen geschützt.

4. Landschaftsbestandteile und Grünbestände

Kleinere, landschaftlich oft auch reizvolle Landschaftsteile, die für den Naturhaushalt ("Biotopverbund") wertvoll sind oder werden können.

 5. Gebiete nach der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie der Europäischen Union

 Die für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlichen Richtlinien haben zum Ziel, das ebenso vielfältige wie unersetzliche Naturerbe Europas zu sichern. "Natura 2000" heißt das zusammenhängende ökologische Netz von Gebieten, das hierzu geknüpft werden wurde.

  

Im Oberallgäu gibt es:

10 Naturschutzgebiete - 23.700 ha - 15,5 % Landkreisfläche

23 Landschaftsschutzgebiete - 31.500 ha - 20,6 % Landkreisfläche

26 FFH-Gebiete (davon 3 zugleich Vogelschutzgebie) teilweise schon als LSG oder NSG ausgewiesen - 41.620 ha - 27,3 % Landkreisfläche

ca. 87 Naturdenkmale und geschützte Landschaftsbestandteile

 

Naturschutzgebiete:

Landschaftsschutzgebiete:

FFH-Gebiete:

weitere Informationen der Regierung von Schwaben

  • Illerdurchbruch zwischen Reichholzried und Lautrach (DE 8127-301)
  • Quellflur bei Staig (DE 8227-301)
  • Hangquellmoor westlich Maisenbaindt (DE 8227-302)
  • Kürnacher Wald (DE 8227-373)
  • Kempter Wald mit Oberem Rottachtal (DE 8228-301)
  • Allgäuer Molassetobel (DE 8326-371)
  • Moore im Wirlinger Wald (DE 8327-301)
  • Werdensteiner Moos (DE 8327-303)
  • Rottachberg und Rottachschlucht (DE 8327-304)
  • Naturschutzgebiet „Widdumer Weiher“ und Wasenmoos (DE 8327-372)
  • Wertachdurchbruch (DE 8329-301)
  • Oberes Weißachtal mit Lanzen-, Katzen- und Mittelbach (DE 8426-301)
  • Nagelfluhkette Hochgrat-Steineberg (DE 8426-302)
  • Sinswanger Moor nördlich Oberstaufen (DE 8426-371)
  • Grünten (DE 8427-301)
  • Felmer Moos, Großmoos und Gallmoos (DE 8427-371)
  • Hühnermoos (DE 8428-301)
  • Häderichmoore (DE 8525-301)
  • Wildflusssystem Bolgenach (DE 8526-301)
  • Piesenkopfmoore (DE 8526-302)
  • Schönberger Ach (DE 8527-371)
  • Hörnergruppe (DE 8527-301)
  • Allgäuer Hochalpen (DE 8528-301)
  • Hoher Ifen (DE 8626-301)
  • Engenkopfmoor (DE 8627-301)
  • Schlappolt (DE 8627-302)

Vogelschutzgebiete: (sind außer Teilfläche bei 8626-401 zugleich FFH- Gebiet)

weitere Informationen der Regierung von Schwaben

  • Wertachdurchbruch (8329-401)
  • Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen" (8528-401)
  • Hoher Ifen und Piesenkopf (8626-401)
     

Unter dem Link: https://www.lfu.bayern.de/natur/natura_2000/index.htm finden Sie weitere Informationen zu Natura 2000.


 

Christian Schiebel
Sachgebietsleiter