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Landratsamt Oberallgäu

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Jagdaufseher

In einem Jagdrevier obliegt der Jagdschutz neben den zuständigen öffentlichen Stellen dem Jagdausübungsberechtigten, sofern er Inhaber eines Jagdscheines ist, und den von der Kreisverwaltungsbehörde bestätigten Jagdaufsehern.

Die Bestätigung als Jagdaufseher wird auf Antrag des Revierinhabers von der Unteren Jagdbehörde volljährigen, zuverlässigen, jagdpachtfähigen Personen mit fachlicher Eignung erteilt. Diese müssen nicht nur über theoretische Kenntnisse, sondern auch über praktische Erfahrung in der Revierbetreuung verfügen. Außerdem ist ein Beschluss durch die jeweilige Jagdgenossenschaft erforderlich.

Voraussetzungen

Bedenken gegen die fachliche Eignung bestehen in der Regel dann nicht, wenn ein Nachweis erbracht wird

  • über eine mehrjährige praktische Erfahrung in der Revierbetreuung und
  • über die erforderlichen Kenntnisse der Aufgaben und Befugnisse der bestätigten Jagdaufseher (Teilnahme an einem Jagdaufseherlehrgang).

Zur praktischen Erfahrung in der Revierbetreuung zählen u.a.:

  • die Kenntnis des Grenzverlaufs und der Struktur (Straßen und Wege, befriedete Bezirke, botanische Besonderheiten etc.) des zu betreuenden Reviers
  • Erfahrung im Jagdbetrieb, Reviergestaltung, Wildfütterung, Anlage von Kirrungen, Jagdschutz, Fallenpraxis unter Berücksichtigung der konkreten Revierverhältnisse, Umweltschutz
  •  Erfahrung im Umgang mit Menschen

Die Bestätigung zum Jagdaufseher darf nur versagt werden, wenn der Jagdaufseher nicht Inhaber eines gültigen Jahresjagdscheines ist oder Bedenken gegen seine persönliche Zuverlässigkeit oder fachliche Eignung besteht. Diese Versagungsgründe sind zwingend.

Weitere Voraussetzung ist eine gültige Beschlussfassung durch die Versammlung der Jagdgenossen über die Zustimmung zur Bestätigung. Eine Übertragung auf die Vorstandschaft oder den Jagdvorsteher ist nicht möglich.

Die fachliche Eignung verlangt das Vorliegen ausreichender praktischer Erfahrungen und Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften:
Gegen die fachliche Eignung bestehen i. d. R. dann keine Bedenken, wenn ein Nachweis erbracht wird über eine mehrjährige praktische Erfahrung in der Revierbetreuung und über die erforderlichen Kenntnisse der Aufgaben und Befugnisse der bestätigten Jagdaufseher. In der Regel werden diese Kenntnisse durch die erfolgreiche Absolvierung eines Kurses, der auf die Tätigkeit des Jagdaufsehers ausgerichtet ist, nachgewiesen. Der Nachweis über die erforderlichen Kenntnisse kann auch über eine forstfachliche, polizeiliche oder juristische Vorbildung oder in anderer Weise geführt werden.

Gebühren

€ 16,00 - Verwaltungsgebühr
€ 18,00 - Kosten für Dienstabzeichen

Antragsformular

Kai Bomans
Sachgebietsleiter