Gesundheit & Verbraucherschutz

Landratsamt Oberallgäu

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Nach dem Winter ist vor dem Winter

Lawinenwarnzentrale berät die Maßnahmen für die nächste Saison mit den Sicherheitsbehörden

Die Regierung von Oberbayern und die Regierung von Schwaben trafen sich Ende Oktober 2016 mit Vertretern der Lawinenwarnzentrale, der Polizeipräsidien Oberbayern und Schwaben-Südwest sowie von sechs oberbayerischen und zwei schwäbischen Landratsämtern (Garmisch-Partenkirchen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen, Oberallgäu, Unterallgäu).

Für die kommende Wintersaison 2016/17 plant die Lawinenwarnzentrale, jeweils am Vortag zwischen 17 und 18 Uhr eine Prognose der Lawinenlage für die nächsten 24 Stunden herauszugegeben. Sie beinhaltet die Informationen der Nachmittagsbeobachter, Wetterprognosen und setzt auf dem aktuellen Lawinenlagebericht auf. In diesem Zusammenhang wird die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst bezüglich hochauflösender regionaler Wettervorhersagen intensiviert. Die Prognose wird als Planungsinstrument für den Skitourengeher erstellt und ersetzt nicht den Lawinenlagebericht, der nach wie vor morgens um 7:30 Uhr herausgegeben wird.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Lawinenwarndienstes im Jahr 2017 sind die ehrenamtlichen Lawinenkommissionen bei den Gemeinden gut aufgestellt. Nachwuchsprobleme gibt es im Allgemeinen keine. Damit das auch künftig so bleibt, werden die Sicherheitsbehörden weitere Anstrengungen, vor allem auch zusammen mit den Betreibern von Seilbahnen unternehmen, um junge Leute für die Kommissionsarbeit zu motivieren. Die Überwachung der Skipisten und angrenzender Bereiche sind nicht nur im öffentlichen Sicherheitsinteresse, sondern auch im wirtschaftlichen Interesse der Liftbetreiber und Seilbahnunternehmen. Diejenigen, die sich für ein ehrenamtliches Engagement im Lawinenwarndienst interessieren, werden gebeten, sich in den jeweiligen Wintersport-Gemeinden näher zu informieren.

Kai Bomans
Sachgebietsleiter