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(v. l. n. r.): Prof. Dr. Thomas Eimüller, Landrat Anton Klotz, Präsident der Hochschule Kempten Prof. Dr. Robert F. Schmidt

Landkreis Oberallgäu unterstützt Schülerlabor Sinneswahrnehmungen

Der Landkreis Oberallgäu unterstützt das Schülerlabor Sinneswahrnehmungen der Hochschule Kempten mit 1000 Euro pro Jahr, zunächst bis 2018, um sicherzustellen, dass die Schüler des Landkreises dieses Angebot nutzen können.

Bei einem Besuch vor Ort mit dem Leiter des Schülerlabors Prof. Dr. Eimüller und dem Präsidenten der Hochschule Kempten Prof. Dr. Schmidt macht sich Landrat Klotz selbst ein Bild vom praktischen Experimentieren und ist begeistert von den vielen Möglichkeiten und verblüffenden Effekten.  Zum Beispiel stellt er fest, dass es mit einer Brille, die die Realität, wie auf der Netzhaut des menschlichen Auges, seitenverkehrt und auf den Kopf gestellt wiedergibt, viel schwerer ist als gedacht, drei Punkte auf einem Blatt Papier zu einem Dreieck zu verbinden.

Im Rahmen der Initiative Bildungsregion Oberallgäu legt der Landkreis großen Wert darauf, den Übergang zwischen Schule und Hochschule bestmöglich zu gestalten. Hier stellt das Schülerlabor Sinneswahrnehmungen einen wichtigen Baustein für eine enge Kooperation zwischen Schule und Hochschule dar. Durch das interdisziplinäre Forschungsfeld Sinneswahrnehmungen, das nah am Alltag der Schüler ist, wird ein breitgefächertes Interesse an MINT-Fächern geweckt. Der gewählte Ansatz des forschenden Lernens, bei dem sich die Schüler die Inhalte durch didaktisch sehr gut angeleitete Experimente selbst erschließen, fördert dieses Interesse weiter. Dieses Interesse kann dann bei einer im Rahmen des Besuchs des Schülerlabors angebotenen Campus- und Bibliotheksführung zur Studienorientierung vertieft werden. Im Hinblick auf die Nachwuchskräftesicherung ist dieses Interesse an MINT-Fächern für den Landkreis Oberallgäu von besonderer Bedeutung.

Der Landkreis Oberallgäu ist bemüht, regionale Bildungsgleichheit sicherzustellen. Bisher gab es vergleichbare Schülerlabore nur in Großstädten, die von Schulen des Landkreises aufgrund der langen Wartezeiten und hohen Fahrtkosten kaum genutzt wurden. Durch das Schülerlabor Sinneswahrnehmungen der Hochschule Kempten wird dieser regionale Nachteil nun ausgeglichen.

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Datum: 05.04.16