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Kultupreisverleihung 2011

von links nach rechts:

Bürgermeister Hubert Buhl, Max Adolf mit Gattin, Landrat Gebhard Kaiser, Dr. Peter Nowotny mit Gattin, Bürgermeister Oliver Kunz

Kulturpreisverleihung am 12.12.2011

Dr. Peter Nowotny und Max Adolf erhalten Kulturpreis 2011

  Die Beschreibung des (Ober)Allgäus und seiner Menschen stehen im Mittelpunkt der literarischen Werke der beiden Preisträger. Inhalt und Sprachstil ihrer Bücher und ihre Vielseitigkeit haben die Jury überzeugt.

Dr. Peter Nowotny hat sich sowohl mit fachlicher Literatur über das Oberallgäu als auch Kriminal-, Kinder- und Sachbüchern einen Namen weit über die Grenzen des Allgäus hinaus gemacht. Die Arbeiten von Max Adolf heben die Allgäuer Charaktereigenschaften mit viel Witz und Hintersinn heraus und zeichnen ein Bild von ihrer Heimat und den Leuten, die hier wohnen.

„Nicht Bilanzen, sondern Kunst und Kultur geben einem Volk seine Identität.“
(Marius Müller-Westernhagen)

 

Dr. Peter Nowotny, Rettenberg
Als Studienreiseleiter in vielen Teilen der Erde und leidenschaftlicher Bergsteiger hat Dr. Peter Nowotny viele Erfahrungen gesammelt. Neben dem Bergsteigern und Reisen gehört das Schreiben zu seinen Vorlieben. Den ersten Artikel in der Zeitung hat er mit 13 Jahren geschrieben. Seither ist die Anzahl der Beiträge stetig angewachsen. Es folgten 12 Wander- und Bergtourenführer, touristische Bücher und Sachbücher, darunter Deutschlands einzige Alpenfluß-Trilogie mit den Sehenswürdigkeiten zwischen Alpen und Donau.

Nach zahlreichen Sachbüchern hat er im Jahr 2004 mit „Grünten-Mord“ seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht. Insgesamt folgten noch drei weitere erfolgreiche Krimis, die alle im Oberallgäu spielen. Mit seinen spannenden Kriminalromanen hat er es auf Anhieb unter die erfolgreichsten Autoren im Allgäu gebracht.

 

Max Adolf, Sonthofen
„Gschichtle“ mitten aus dem Allgäuer Leben, in denen sich die Liebe zu Land und Leuten widerspiegelt, schreibt Max Adolf. Er erzählt über die alltäglichen Dinge des Allgäuers – wie ergeht es ihm im Vereinsleben oder in der Familie? Wie sieht der Ehealltag des Allgäuers aus? Er durchleuchtet sozusagen das Innenleben des Allgäuers, auch aktuelle und politische Geschehnisse– aber immer mit einem Augenzwinkern

Er verbindet in seinen fünf Büchern und Kolumnen das Hochdeutsche sehr gut mit dem Dialekt und schreiben pointiert, witzig, geistreich und weltoffen. Bei seinen zahlreichen Autorenlesungen, Kabarettprogramme und Buchvorstellungen präsentiert er sich als überaus kritischer Beobachter des Allgäuers, so wie man ihm im Alltagsleben begegnet. Sein Motto lautet: „Ich will nicht über die Leute lachen, sondern zusammen mit den Leuten lachen.“

Details

Datum: 14.12.11

Brigitte Klöpf
Sachgebietsleiterin Stellv. Pressesprecherin