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Kontakt - so erreichen Sie uns:

Landratsamt Oberallgäu

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Für Kontakte  mit qualifizierter elektronischer Signatur stehen folgende Adressen zur Verfügung
(Infos zur elektronischen Kommunikation)    
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poststelle [at] lra-oa.bayern [.] de

Gleichstellungsstelle

Gleichstellungsstelle

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises soll die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern auf kommunaler Ebene im Landkreis Oberallgäu wirksam unterstützen.

Wie arbeitet die Gleichstellungsstelle?

  • Sie gibt Hilfestellung für Frauen und Männer, die sich im privaten und beruflichen Bereich gegenüber dem anderen Geschlecht benachteiligt fühlen.
  • Sie gibt Informationen über spezielle und qualifizierte Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten in persönlichen, familiären oder beruflichen Konfliktsituationen.
  • Sie arbeitet mit vielen Einrichtungen, mit Frauenprojekten und familienorientierten Interessensgruppen zusammen.
  • Sie will Bewusstseinsänderungen voranbringen. Deshalb stellt sie Öffentlichkeit her über die Lebenssituation von Frauen, Familien, stellt Informationsmaterial zusammen und organisiert Veranstaltungen.
  • Sie ist interessiert an Informationen aus der Bevölkerung, denn Benachteiligung von Frauen und/oder Kindern zeigt sich oft im Detail.
  • Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
  • Sie arbeitet überregional in der Landesarbeitsgruppe (LAG) der bayerischen Gleichstellungsbeauftragten, der BAG (bundesweit) und in der AG der schwäbischen Gleichstellungsbeauftragten.

Fachvorträge der Servicestelle "Frau und Beruf" sowie Beratung, Wiedereinstieg nach der Familienzeit

Die Servicestelle "Frau & Beruf" bietet wieder verschiedene Fachvorträge an. Nach allen Vorträgen besteht außerdem die Möglichkeit für ein kurzes Einzelgespräch.  Für die Fachvorträge bitten wir um vorherige Anmeldung bei der Gleichstellungsstelle des Landkreises Oberallgäu. Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen

Auskünfte und Anmeldung: Tel. 08321 612-234 vormittags, per E-Mail:  ilona.authried [at] lra-oa.bayern [.] de 
 oder direkt bei der Servicestelle Frau & Beruf, Kempten, Sandstr. 10, Telefon 0831 2525 8050, E-Mail: Frau-und-Beruf [at] Kempten [.] de

Vortrag: „Wie bewerbe ich mich?“

Referentin: Patricia Mühlebach

Der Vortrag wird an folgenden Terminen angeboten:

Montag, 27.01.2020, 09:00 - 11:00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 02.03.2020, 09:00 - 11:00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 30.03.2020, 09:00 - 11:00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt

 In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie, wie
 - Sie Lücken im Lebenslauf behandeln,
 - eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen kann,
 - Sie sich und Ihre Fähigkeiten optimal präsentieren,
 - Sie die Dinge selbst in die Hand nehmen und sich trauen Ihre Bewerbungsinitiative zu starten.

Vortrag: „450,-- € Job und das war es jetzt für mich?“

Referentin: Patricia Mühlebach

Der Vortrag wird an folgenden Terminen angeboten: 

Montag, 10.02.2020, 09:00 - 11:00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt
Montag, 16.03.2020, 09:00 - 11:00 Uhr, Raum 2.07, 2. OG, Landratsamt

In diesem zweistündigen Vortrag erfahren Sie mehr über
 - die Nachteile dieser Beschäftigungsverhältnisse,
 - die Benachteiligungen, die Ihnen dadurch widerfahren, insbesondere im Hinblick auf Ihre Alterssicherung,
 - aber auch Wege und Möglichkeiten aus dieser Falle zu entkommen.

Über die Servicestelle "Frau & Beruf"

Die Servicestelle Frau & Beruf hat sich zum Ziel gesetzt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und bietet motivierten Wiedereinsteigerinnen individuelle und persönliche Beratung und Unterstützung zu allen Fragen zum Wiedereinstieg nach der Familienzeit, zur Neuorientierung, zu Umschulung und Weiterbildung sowie zu Fragen bei Bewerbungen und bei Existenzgründungen an. Der Landkreis Oberallgäu, die Stadt Kempten und der Landkreis Ostallgäu fördern die Servicestelle, um ihre Bürgerinnen und Bürger, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen zu unterstützen und um ihre Chancen im Berufsleben zu fördern. Das Angebot ist für Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer kostenlos.

Die Servicestelle Frau & Beruf wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium und vom Europäischen Sozialfonds (ESF).

Offene Treffs - Gesprächsangebote

Angebote für Projekte und Ausstellung

Wir bieten verschiedene Projekte für Schulen und Ausstellungen an. Wenn Sie interessiert sind, scheuen Sie sich nicht, sich mit uns in Verbindugn zu setzen.

Aufruf und Anmeldung zum Girls` Day und Boys` Day am Donnerstag, 26. März 2020

Im Landratsamt Oberallgäu stehen dieses Jahr insgesamt 31 Plätze für Schüler und Schülerinnen ab der 8. Jahrgangsstufe zur Verfügung.

Der Girls' Day ist im Oberallgäuer Landratsamt seit zwanzig Jahren zum etablierten Schnuppertag für Mädchen geworden, um typische Jungen-Berufe "an die Frau" zu bringen. Seit nun zehn Jahren kommen auch die Jungen zum Zuge, um typische Mädchen-Berufe „an den Mann“ zu bringen.

15 Schnupper-Plätze für Jungen in eigentlich typischen (sozialen) Mädchen-Berufen bietet das Landratsamt am 26. März an. "Wir müssen Interesse für unsere vielfältigen Ausbildungsberufe wecken und zwar nicht mehr nur aus der Perspektive der Mädchen, sondern in zunehmendem Maße auch bei den Jungen", sagt Landrat Anton Klotz und „eigentlich sollten Berufe kein stereotypes Geschlecht haben und jedem offen stehen“. Daher biete man nun auch als bisher eher "mädchentypisch" wahrgenommene Berufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegenden Bereichen für Jungen an – etwa im Verbraucherschutz, im Jugendamt mit Kreisjugendring und Kommunaler Jugendarbeit im sozialpädagogischen Bereich des Oberallgäuer Jugendamtes, im Gebäudemanagement mit Liegenschaften, im Amt für Migration im Unterbringungs- und Hilfemanagement Asylsuchender, im Bürgerservice, Fahrerlaubnis- und Verkehrswesen und im Jobcenter Oberallgäu mit seiner Dienststelle in Kempten.

16 Schnupper- Plätze für Mädchen mit Schwerpunkt auf den "technik- und naturwissenschaftsnahen" Berufsbildern bietet die Kreisbehörde. "Junge Frauen verfügen heute über eine besonders gute schulische Ausbildung. Dennoch entscheiden sie sich noch immer überproportional häufig für technik- und naturwissenschaftlich -ferne Berufe oder Studienfächer und auch im Handwerk fehlen Frauen“, meint Ilona Authried, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt. Den Kontrapunkt setzt man im Landratsamt Oberallgäu daher mit folgenden Berufen: Umweltingenieurin im Technischen Umweltschutz, Bauingenieurin bzw. staatlich geprüfte Bautechnikerin in der Kreistiefbauverwaltung, Straßenwärterin in der Straßenmeisterei, Architektin im Bauamt des Landratsamtes,  Karrieremöglichkeiten im Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen, Hygienekontrolleurin im im öffentlichen Gesundheitsdienst, sowie Fachinformatikerin für Systemadministration.

LRA OA Angebote Boys Day
LRA OA Angebote Girls Day
Anmeldeformular 

Anmeldungen über die teilnehmenden weiterführenden Schulen des Landkreises Oberallgäu bis spätestens Freitag, 21. Februar bei der Gleichstellungsstelle im Landratsamt Oberallgäu.

Girls' Day & Boys' Day

Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik.

Umgekehrt gibt jede Menge Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind, z. B. im Bereich Soziales, Gesundheit, Pflege und Erziehung. Auch Berufe aus dem Dienstleistungsbereich und weitere Berufsfelder, in denen Männer unterrepräsentiert sind, können Jungen am Boys'Day kennenlernen.

Das Landratsamt Oberallgäu beteiligt sich seit vielen Jahren an dieser Aktion und gibt Mädchen und Jungen die Möglichkeit, einen Einblick in für das jeweilige Geschlecht eher untypische Berufsfelder zu bekommen.

Rückblick Girls' Day & Boys' Day 2019

Zahlreiche Jugendliche nahmen heuer wieder die Gelegenheit wahr, sich im Rahmen des "Girls´ & Boys´ Day" über die verschiedenen Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten im Landratsamt Oberallgäu zu informieren. 12 Mädchen und acht Jungen lernten am 28. März verschiedene Fachabteilungen kennen:

Die Mädchen waren dem Technischen Umweltschutz, der Kreistiefbauverwaltung und der Straßenmeisterei, dem Bauamt, dem Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen sowie der IT - Systemadministration zugeteilt. Die Jungen lernten die Kommunale Jugendarbeit im Jugendamt und Kreisjugendring, den Verbraucherschutz, das Sachgebiet Liegenschaften und den Bürgerservice mit Fahrerlaubnis- und Verkehrswesen kennen.

Der Girls´ & Boys´ Day hat das Ziel, jungen Menschen Berufe näher zu bringen, die untypisch für das jeweilige Geschlecht sind. „Wir müssen Interesse für unsere vielfältigen Ausbildungsberufe im Landratsamt Oberallgäu wecken und zwar nicht mehr nur aus der Perspektive der Mädchen, sondern in zunehmendem Maße auch bei den Jungen“, sagte bei seiner Begrüßung Ralph Eichbauer.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes, Ilona Authried, wählte für die Mädchen Abteilungen aus, in denen technische und naturwissenschaftliche Berufe vertreten sind. Die Jungen bekamen  einen Einblick in verschiedene soziale Bereiche.

Die Teilnehmerinnen im Technischen Umweltschutz lernten die Aufgaben einer Umweltingenieurin kennen, besichtigten lärmintensive Industriestandorte und führten Lärmmessungen durch. Einen Einblick in das Berufsbild einer Bauingenieurin bzw. Staatlich geprüfter Bautechnikerin und der beruflichen Möglichkeiten im Straßenbetriebsdienst erhielten die Schülerinnen bei der Besichtigung von Straßen- und Brückenbaumaßnahmen und des Kreisbetriebshofes. Im Bauamt des Landratsamtes schnupperten die Mädchen in das Berufsbild einer Architektin, sie besichtigten einige Bauvorhaben. Im Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen durften die Mädchen mit dem Kreisbrandmeister des Landkreises mit einer Drehleiter der Feurwehr Sonthofen hoch hinauf und in der Systemadministration - IT des Landratsamtes wurde das Berufsbild einer Fachinformatikerin vorgestellt, der große Serverraum besichtigt und Hard- und Software in der IT-Abteilung erklärt.

Beim Boys´ Day lernten die Teilnehmer das Berufsbild eines Sozialpädagogen im Bereich der Kommunalen Jugendarbeit kennen. Mit einer sogenannten. “Rauschbrille” erfuhren sie, wie Alkohol das Reaktions- und Sehvermögen beeinflusst, sie lernten die vielfältigen Freizeitaktivitäten des Kreisjugendrings kennen und eine Freizeitaktion selber planen. Im Sachgebiet der Liegenschaften des Landratsamtes konnten sie in das Aufgabengebiet im Gebäudemanagement hineinschnuppern, im Bürgerservice ging alles rund um das Thema Verkehr, insbesondere KFZ-Zulassung, Führerschein und Verkehrszeichen und im Verbraucherschutz besuchten die Schüler die Lebensmittelbereiche von McDonald`s und C + C Oberallgäu und erhielten interessante Einblicke.

Die Schülerinnen und Schüler kamen dieses Jahr aus den siebten bis zehnten Klassen der Gymnasien Sonthofen und Immenstadt, der Mittelschulen Buchenberg und Sonthofen, der Wirtschaftsschule Merkur, sowie der Mädchenrealschule Maria Stern.

Allgäuer Kinder - gesund und fit

15 Grundschulen beteiligen sich derzeit an der Initiative des Landkreises Oberallgäu

Kinder sind heute oft übergewichtig oder essgestört. Viele starten ohne Frühstück in die Schule. Hinzu kommt Bewegungsmangel aufgrund eines erhöhten Computer- und Fernsehkonsums. Auch ist in vielen Familien die Esskultur verloren gegangen. Diesen Problemen soll das seit 2005 bestehende Gesundheits- und Bewegungsprojekt entgegensteuern, verdeutlichte die Ernährungswissenschaftlerin und Projektleiterin Ulrike Klaas. Durchgeführt wird es in Kooperation mit qualifizierten Fachfrauen und externen Partnern.

An den Projekttagen erproben sich die Kinder in einem  sogenannten Sinnesparcours und verschiedenen Jahreszeitenmodulen. Mit den Netzwerkpartnern wie dem Kempodium und dem Bergbauernmuseum Diepolz lernen sie Nahrungszubereitung oder das Buttern und Käsen kennen. Auf dem Programm stehen alternativ der  Besuch eines Bauernhofes, einer Alpe oder eines Kräutergartens. Themen wie Bewegung, Waldpädagogik, Kochen am Feuer oder psychische Essstörungen werden spielerisch mit eingebaut.

Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt und wird im Schuljahr 2018/19 im 14. Jahr in Folge angeboten. Es bindet Schüler, Eltern, Erzieher, Lehrer und Mittlerkräfte ein. Neben der Arbeit mit den Schülern gibt es Elternabende, Fortbildungen und Schulungen, daneben Skripte und sieht eine Begleitung vor, während und nach dem Projekt. Zusatzmodule wie Bauernhofbesuch, ein Workshop „Backen und Sägen“ im Kempodium ergänzen die Angebote. Die Vernetzung mit weiteren regionalen Partnern wie dem Bergbauernmuseum Diepolz und einem Bewegungsmodul der Bosch-Betriebskrankenkasse ist hervorragend gelungen. Der Wert und das Image regionaler Produkte werden dargestellt und aufgewertet. Gesundes Einkaufen „von hier“ steht ebenfalls als Modul zur Verfügung.

Inzwischen ist das Projekt auch fester Bestandteil in einem „Runden Tisch „Ernährungsbildung/Schulverpflegung“ beim „Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten“. Auch das Gesundheitsamt Oberallgäu ist eingebunden. Eine Broschüre mit Projektinhalten ist aufgelegt, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung durchgeführt, ein kleines Kochbuch mit Rezepten der Projektleitung und der beteiligten Fachfrauen liegt ebenfalls vor. Der Landkreis Oberallgäu mit der Gleichstellungsstelle ist seit 2005 Projektträger und Projektkoordinator mit einem Eigenfinanzierungsanteil von 15.000 €.

Wenn die Seele Hunger hat

Ein Schulprojekt zur Prävention psychischer Essstörungen bei Mädchen und Jungen mit Ausstellung

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Oberallgäu hat im Jahr 2009 unter der Schirmherrschaft von Ulrike Müller, damals MDL, das Projekt Wenn die Seele Hunger hat zur Prävention psychischer Essstörungen ins Leben gerufen.

Nach den vorliegenden Studien haben wir zwar einerseits mit übergewichtigen Kindern zu tun, auf der anderen Seite aber nimmt die Zahl essgestörter Jugendlicher zu. Dabei sind vermehrt auch junge Männer betroffen, insgesamt sind aber nach wie vor besonders Mädchen gefährdet, die sich dem herrschenden Schönheitsideal anpassen wollen. Das Alter, in dem zum ersten Mal gehungert oder diätet wird, ist dabei in den letzten Jahren stetig nach unten gefallen; so geben in einer Allgäuer Erhebung bereits 30 % aller Zehnjährigen an, schon gehungert zu haben.

Daher möchten wir für Kinder und Jugendliche von Klasse 5 bis 10 mit einem Projekt, in das auch Pädagogen und Eltern einbezogen werden, Aufklärungsarbeit leisten. Das Projekt wird konzeptioniert und durchgeführt von Frau Dipl.-Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Klaas, Hochschuldozentin, im Auftrag der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Oberallgäu.
Es beinhaltet folgende Bausteine: Ein interaktiver Vortrag in einer Doppelstunde am Vormittag für alle SchülerInnen und LehrerInnen und anschließender Installation einer Ausstellung in Form von zwei Stellwänden, die für ca. zwei bis drei Wochen in der Schule verbleibt. Die Stellwand wird bestückt mit Fotomaterial, Berichten, Zusammenfassungen aus Studien, Pressemitteilungen, Adressen, aber auch Raum bieten für eigene Berichte und Erfahrungen, so dass ein Austausch unter Beteiligten/Betroffenen und Interessierten stattfinden kann. Der dritte Baustein ist ein Elternabend, der ähnlich Aufklärung leistet wie der Vortrag, dabei speziell aber auf die Sorgen der Eltern eingeht, der eine Diskussion ermöglicht und vor allem Hinweise gibt, wie solche Essstörungen im Frühfeld zu erkennen sind.

Das Projekt kann von interessierten Schulen angefordert werden und ist normalerweise kostenpflichtig. Es wurde seit 2009 in der Mädchenrealschule Maria Stern in Immenstadt, am Gymnasium Oberstdorf, am Gymnasium und der Realschule Immenstadt, der Fachoberschule in Sonthofen sowie der Handelsschule Merkur in Immenstadt durchgeführt.

Auskünfte erteilt Ilona Authried, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Oberallgäu, Tel. 08321/612-234 und -554 vormittags.

Infoköfferchen für Projektangebote an Schulen

Im Oberallgäu gibt es für Schulen eine ganze Reihe von Angebote im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Ob eine Bauernhofführung, das Lernprogramm »Erlebnis Bauernhof«, die Schulmilch-Aktion oder Walderlebnistage – für jede Jahrgangsstufe wäre etwas dabei. Vorausgesetzt, man kennt sich mit den Angeboten aus und verliert den Überblick nicht: 

Welches Angebot ist für welche Klassenstufe geeignet?
Ist das Angebot auf den Lehrplan abgestimmt oder eine Ergänzung dazu?
Und wer ist noch gleich der Ansprechpartner?
as AELF, der BBV, das Landratsamt oder doch die Forstverwaltung?

Mit einem kleinen Infokoffer erhalten alle Grund- und Mittelschulen im Oberallgäu und Kempten einen übersichtlichen Flyer, ausführliche Beschreibung zu den einzelnen Angeboten, Lehrmaterial, eine Waldbroschüre und einen Lehrfilm.

FRAUEN erOBERn das ALLGÄU - Wanderausstellung

Eine  Wanderausstellung des Landratsamtes Oberallgäu zum Dreifachjubiläum 2011 im Oberallgäu .

•   100 Jahre Weltfrauentag
•   25 Jahre Gleichstellungsstelle
•   10 Jahre Beauftragte für Migration und Integration im Landkreis Oberallgäu

Während der Weltfrauentag am 8. März 2011 sein 100. Jubiläum beging, blickten die Gleichstellungsstelle des Landkreises auf ihre 25-jährige Geschichte und die Beauftragte für Migration und Integration des Landkreises Oberallgäu auf ihre 10-jährige Geschichte zurück. Aufgrund dieses Dreifachjubiläums fand im Landratsamt Oberallgäu in Sonthofen eine thematische Ausstellung statt, die ausgeliehen werden kann.      >>  zum Video Frauen erOBERn das ALLGÄU auf YouTube

Unter dem Motto „FRAUEN erOBERn das ALLGÄU“ bekommen Besucher einen Einblick in die Geschichte und die Gegenwart von Frauen im Oberallgäu.  Die Ausstellung dokumentiert auf 20 Roll Ups die vielfältige Arbeit der Gleichstellungsstelle sowie der Migrations-, und Integrationsbeauftragten im Landkreis Oberallgäu im Laufe der vergangenen 25 bzw. 10 Jahre. Bei diesem Projekt werden die Vergangenheit mit der Zukunft verknüpft sowie gegenwärtige Chancen und Probleme in Sachen Gleichstellung, Migration und Integration thematisiert.

Im Fokus der Schau stehen die ländlichen Strukturen des Oberallgäus und die sich daraus ergebenden Aspekte. Die 20 Ausstellungstafeln gehen dabei auf zahlreiche Schwerpunkte ein. Themen sind neben der Entwicklung des Weltfrauentags das Wahlverhalten von Frauen seit 1918, ihre Stellung in der Familie, Politik sowie die Entwicklung des Ehe- und Familienrechts. Auch Landfrauen, sowie Allgäuer Vertreterinnen aus Sport und Religion stehen im Blickpunkt. Aber auch die Lebenssituation der vielen zugewanderten Frauen wird beleuchtet. Über die zentrale Bedeutung von Bildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie darf ebenso diskutiert werden, wie über den Anteil an weiblichen Führungskräften im Oberallgäu, Gewalt gegen Frauen und vieles mehr.

Der zweite Teilbereich befasst sich mit Aspekten aus dem wirtschaftlichen, sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Frauen. Dazu zählen die Arbeit der Oberallgäuer Gleichstellungsbeauftragten, Ilona Authried und Themen der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern in vielen Facetten. Die dritte Säule bildet die Arbeit der Beauftragten für Migration und Integration, Miriam Duran. Sie stellt ihre Tätigkeitsschwerpunkte dar und zeigt ihre Erfolge auf.

Die Ausstellung FRAUEN erOBERn das ALLGÄU wurde vom Landratsamt Oberallgäu, Gleichstellungsbeauftragte und Beauftragte für Migration und Integration als Wanderausstellung in Auftrag gegeben. Das Konzept erstellten KULTURelle GbR.

Nähere Informationen zum Verleih erteilt Ilona Authried, Tel. 08321-612234 vormittags.

 

ständige Ausstellungen, Lesungen, Konzerte im
FRAUENMUSEUM HITTISAU, Austria
Frauenmuseum, Platz 501, 6952 Hittisau, Austria
Do 15-20 Uhr, Fr 14-17 Uhr, Sa und So 10-12 und 14-17 Uhr I
+43 (0) 5513-6209-30 I www.frauenmuseum.at email: kontakt(at)frauenmuseum.at