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Kontakt

Kontakt - so erreichen Sie uns:

Landratsamt Oberallgäu

Oberallgäuer Platz 2                                     Postfach
87527 Sonthofen                                           87518 Sonthofen                       

Telefon:                          08321 612-900
Telefon Jobcenter:   08321 612-800
E-Mail allgemein:         info  [at]  lra-oa.bayern [.] de
Fax:                                    08321  612-369
(Die früheren achtstelligen Fax-Nummern mit "67" in der Mitte sind nicht mehr gültig - Beispiel: 08321 - 61267xxx) 

Öffnungszeiten Landratsamt

Für Kontakte  mit qualifizierter elektronischer Signatur stehen folgende Adressen zur Verfügung
(Infos zur elektronischen Kommunikation)    
info [at] lra-oa.de-mail [.] de     
poststelle [at] lra-oa.bayern [.] de

Fachstelle für Senioren

Seniorenamt

Die bestehende Vielfalt der Angebote an Beratungs- und Unterstützungsleistungen kann die Betroffenen und Angehörigen überwältigen. Das Seniorenamt des Landratsamtes Oberallgäu steht Ihnen zu Fragen zum Thema "Alter" koordinierend und beratend zur Seite. Die Beratung ist kostenlos.

Älterwerden im Landkreis Oberallgäu

Das Seniorenamt legt regelmäßig die Broschüre "Älter werden im Landkreis Oberallgäu - Wegweiser für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger" ( auch bekannt als Seniorenwegweiser ) auf. 

Der Wegweiser soll älteren Mitbürgern und ihren Angehörigen helfen, sich unter den zahlreichen Beratungs- und Anlaufstellen, Hilfs- und Pflegeeinrichtungen zurecht zu finden. Zu relevanten Themen vermittelt die Broschüre eine allgemeine Wissensgrundlage und führt dazu Beratungshilfen und Ansprechpartner auf. Weiter findet sich ein Ausschnitt der Angebote für Senioren vor Ort. Die Broschüre enthält auch wichtige Informationen über gesetzliche Sozialleistungen, rechtliche Hilfen, Gesundheitsvorsorge und Wohnmöglichkeiten im Alter. Zudem wird die Thematik Vorsorge/Vollmacht beleuchtet.

Wo bekomme ich die Broschüre?

Anregungen zur Broschüre

Sie haben Anregungen zur Broschüre?

Dann lassen Sie uns das gerne wissen: 
telefonisch unter:  08321 612 154
per email an:         helen.schmidmeier [AT] lra-oa.bayern [.] de
per Brief an :         Landratsamt Oberallgäu
                              Seniorenamt
                              Oberallgäuer Platz 2
                              87527 Sonthofen

Seniorenbeauftragte im Landkreis und in den Gemeinden

Die Seniorenbeauftragten stellen das Sprachrohr für die Kommunikation der Bedürfnisse älterer Menschen gegenüber dem Kreistag und der Landkreisverwaltung sowie den sonstigen öffentlichen Stellen und Verbänden dar.

Aufgabe der ehrenamtlichen Seniorenbeauftraten

Die Seniorenbeauftragten

  • sind aufgefordert, an kommunalen Planungen und Maßnahmen durch Einbringung von Vorschlägen mitzuwirken
  • leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung und zur Verbesserung des guten Miteinanders der Generationen in unserer Gesellschaft
  • sind Ansprechpartner für Nöte und Sorgen von Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige in ihrer Gemeinde
  • halten Kontakt zu Institutionen und Verbänden für ältere Menschen
  • treten in den Austausch (Vernetzung) mit anderen Seniorenbeauftragten des Landkreises
  • helfen mit bei der Entwicklung von Konzepten für die Nutzung des Potentials rüstiger lebenserfahrerner Menschen für ehrenamtliche Nachbarschaftshilfen
  • förder den Informationsaustausch zwischen Landkreis und den Gemeinden
  • streben bei Ihrer Aufgabenerfüllung die Sicherstellung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern an

Die Seniorenvertretung des Landkreises betreut das Netz der kommunalen Seniorenbeauftragten. 

Kontakt

Die Kontaktdaten der Seniorenbeauftragten der einzelnen Kommunen finden Sie in der Broschüre "Älter werden im Landkreis Oberallgäu, Wegweiser für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger" auf den Seiten 8 - 9.
 

Seniorenbeauftragte des Landkreis Oberallgäu:  
Frau Kreisrätin Gisela Bock
Büchelesmühle 2, 87480 Weitnau

Tel.-Nr.:   08375 / 921563
Mobil:      0172 / 2988416
Fax.-Nr.:  08375 / 921564
E-Mail:    guh.bock  [AT] googlemail [.] com 

Grußwort der Seniorenbeauftragten des Landkreises

Sehr geehrte Damen und Herren,

durch die gestiegene Lebenserwartung und die verbesserte Gesundheitsversorgung können immer mehr ältere Menschen gesund und aktiv in ihren „Ruhestand“ gehen. Biologisch sind die Senioren von heute rund ein Jahrzehnt weniger gealtert als noch vor zwei Generationen. 

Neben diesen positiven Aspekten gibt es jedoch zahlreiche Faktoren, in denen der Bezug zur älteren Generation neu definiert werden muss. Die ältere Generation wird aufgrund ihres soliden Gesundheitszustandes immer aktiver und will sich auch in der Nacherwerbsphase aktiv in die Gesellschaft einbringen. Bürgerschaftliches Engagement fördert nicht nur das soziale Kapital unserer Gesellschaft, sondern ist auch ein Weg zur Selbstverwirklichung und Mitgestaltung. 

"Unser Land wäre ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger nicht denkbar und kalt, das gilt nicht nur für den monetären Bereich, sondern auch für den emotionalen“.

Dieses ehrenamtliche Engagement leisten unsere Seniorenbeauftragten in jeder Gemeinde unseres Landkreises, Engagement für diejenigen, denen es im Alter nicht mehr so gut geht, Engagement für ein sinnvolles und bereicherndes Miteinander.

Ältere Menschen haben besondere Bedarfslagen und Problemsituationen. Die politischen Entscheidungsträger haben in der Regel von diesen besonderen Problemen aus eigenem Erleben keine Kenntnis. Deshalb muss es im vorparlamentarischen Raum Seniorenvertretungen geben, die die Politik für die Belange von Senioren sensibilisieren. Es geht darum, dass älteren Menschen die Möglichkeit gegeben wird, ihre Interessen selber auszudrücken. Dabei ist nicht die „große Politik“ das Entscheidende, sondern die seniorengerechte Gestaltung von örtlichen Gegebenheiten. Hierdurch wir die Lebensqualität im Alter wesentlich mitbestimmt.

In unserem Landkreis werden sowohl von Seiten der Politik wie von der Verwaltung die Anliegen der Senioren ernst genommen und in die Entscheidungen einbezogen. Ich möchte Sie ermuntern, Ihre Probleme und Vorschläge den Seniorenbeauftragten vor Ort oder mir als Seniorenbeauftragter des Landkreises mitzuteilen. Wir werden uns um Ihre Anregungen kümmern.

Ihre Gisela Bock
Seniorenbeauftragte des Landkreises

Aktuelles

Rückblick Senioreninformationstag 2019

„Die Dinge frühzeitig regeln“

Sonthofen/Oberallgäu. Jeder Mensch kann durch Unfall oder Krankheit in die Situation  kommen, wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbst entscheiden zu können. „Hier ist es gut, die Dinge frühzeitig zu regeln“, betonte Landrat Anton Klotz beim bestens besuchten Senioren-Informationstag im Landratsamt. Wertvolle Tipps zu Vorsorgevollmacht sowie Betreuungs- und Patientenverfügung gab Sabine Müller von der Betreuungsstelle des Landkreises Oberallgäu. „Wichtig ist ein absolutes Vertrauen zur beauftragten Person, dass sie im Bedarfsfall im Sinn des hilfebedürftigen Menschen handelt“, sagte die Referentin im brechend vollen Sitzungssaal. Eine notarielle Beurkundung sei nicht zwingend erforderlich. Indes riet Müller zu einer Online-Registrierung der Vollmacht  beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer: „Dann wissen auch wir von der Betreuungsstelle, dass Sie Menschen aus Ihrem persönlichen Umfeld beauftragt haben und im Fall des Falles eine amtliche Betreuung hinfällig wird.“

Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungsmittel? Mit dieser Frage beschäftigte sich Anna-Maria Stüttgen vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Eine ernährungsmedizinische Notwendigkeit dafür bestehe nicht, zumal der tägliche Bedarf für die meisten Vitamine und Mineralstoffe durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt sei. Allerdings solle die Versorgung mit den Vitamin D und Folsäure sowie den Mineralstoffen Jod und Calcium gerade bei älteren Menschen genauer betrachtet werden. Nach den Vorträgen stärkten sich die Gäste an einem Buffet im Foyer des Landratsamtes. Dort konnten sie sich auch an zahlreichen Infoständen regionaler Betreuungs-, Pflege- und Wohlfahrtseinrichtungen informieren.

„Es wird viel und oft negativ über die Folgen der demographischen Entwicklung diskutiert. Dabei sollten man sich darüber freuen, dass wir älter werden und auch länger gesund und fit bleiben“, sage Gisela Bock. Als Seniorenbeauftragte des Landkreises Oberallgäu hatte sie die Veranstaltung mit Helen Schmidmeier von der Fachstelle für Senioren organisiert.