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Kontakt - so erreichen Sie uns:

Landratsamt Oberallgäu

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Bildung für Neuzugewanderte

Überblick über Deutschkurse im Landkreis & der Stadt Kempten

Im Landkreis Oberallgäu und der Stadt Kempten gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Angeboten, Deutsch zu lernen. Deshalb veröffentlicht das Bildungsbüro des Landkreises Oberallgäu gemeinsam mit dem Amt für Integration der Stadt Kempten eine Übersicht über die aktuell angebotenen und geplanten Deutschkurse mit jeweiliger Zielgruppe zum Download.

Aktueller Stand (07.11.19). Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Dies gilt ebenfalls für alle Websites, auf die verwiesen wird.

Deutschkurse - Current German Courses

Aktueller Stand (30.01.2020). Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen. Dies gilt ebenfalls für alle Websites, auf die verwiesen wird.

Integrationskurs

Der Integrationskurs bietet Zuwanderern eine gute Chance die deutsche Sprache, Lebensart und Werteordnung kennen zu lernen. Ziel der Integrationskurse ist, dass Sie ohne fremde Hilfe in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbständig handeln können. Hierzu gehören Einkaufen und Arztbesuche ebenso wie Behördengänge und Freizeitaktivitäten. Wer Ihnen diesen Kurs anbietet, wie Sie sich anmelden können und welche Angebote für Sie richtig sind, erfahren Sie hier...

Ein Integrationskurs besteht aus

  • einem Basis- und einem Aufbausprachkurs, der ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache vermittelt, und
  • einem Orientierungskurs, der Grundwissen zur Rechtsordnung, Kultur und Geschichte Deutschlands vermittelt.

Die erfolgreiche Teilnahme am Integrationskurs hat aufenthaltsrechtliche Vorteile. So kann sie z.B. zu einem Einbürgerungsanspruch nach bereits sieben statt erst nach acht Jahren führen.

Der Integrationskurs umfasst 600 Unterrichtsstunden Sprachkurs (Basis- und Aufbausprachkurs) und 60 Unterrichtsstunden Orientierungskurs.

Kosten des Integrationskurses

Der Integrationskurs wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Das bedeutet, dass den größten Teil der Kosten das Bundesamt bezahlt. Für die Teilnahme am Integrationskurs haben Teilnahmeberechtigte nur einen Kostenbeitrag in Höhe von 1,20 Euro pro Unterrichtsstunde zu leisten. Wenn ein Teilnehmer nicht über ausreichend Mittel verfügt, muss gem. § 43 Abs. 3 Satz 4 AufenthG auch derjenige bezahlen, der dem Teilnahmeberechtigten zur Gewährung des Lebensunterhalts verpflichtet ist. Sofern ein Kursteilnehmer aus finanziellen Gründen zur Übernahme dieses Betrages gar nicht in der Lage ist, kann er über den von ihm ausgewählten Kursträger beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Antrag a

Verpflichtung zur Teilnahme

Zur Teilnahme an einem Integrationskurs können Sie verpflichtet werden, wenn Sie erstmals eine

  • Aufenthaltserlaubnis
    • zur Erwerbstätigkeit (§§ 18, 21 AufenthG),
    • zum Familiennachzug (§§ 28, 29, 30, 32, 36 AufenthG),
    • aus humanitären Gründen (§ 25 Abs. 1 und 2 AufenthG),
    • für in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union langfristig Aufenthaltsberechtigte (§ 38a AufenthG)

erhalten, sich dauerhaft im Bundesgebiet aufhalten und sich nicht auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können.

  • Kontingentflüchtlinge (§ 23 Abs. 2 AufenthG) bzw. Ausländerinnen und Ausländer, die erstmals eine Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug erhalten (§§ 28 Abs. 1 Satz 1 Nr.1, 30 AufenthG), benötigen ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache, um nicht zum Integrationskurs verpflichtet zu werden.

Ausnahme:

Von der Teilnahmepflicht an Integrationskursen sind Sie ausgenommen, wenn

  • Sie sich in einer beruflichen oder sonstigen Ausbildung befinden,
  • Sie an vergleichbaren Bildungsangeboten teilnehmen oder
  • Ihre Teilnahme auf Dauer unmöglich oder unzumutbar ist.

Freiwillige Teilnahme

Sie haben in der Regel keinen Teilnahmeanspruch, wenn Sie Unionsbürger sind oder bereits länger hier leben. Eine Kursteilnahme kann aber auch für Sie auf Antrag gefördert werden, § 44 Abs. 4 AufenthG. Der Antrag ist beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu stellen.
Nähere Informationen finden Sie auch auf der Internsetseite des BAMF

Lernförderung im TIB Immenstadt

Nachhilfe und Lernföderung für Schülerinnen und Schüler aller Schularten
Treffpunkt für Integration durch Bildung

Unterrichtszeiten jeweils Montag und Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr

Info-Flyer

Ziel der Lernförderung / Anmeldung

Ziel der individuellen schulbegleitenden Lernförderung soll sein, die Schülerinnen und Schüler zunehmend zur selbständigen Bearbeitung ihrer Aufgaben zu befähigen und zu motivieren. Damit einhergehend werden die sprachlichen, schulischen, beruflichen und sozialen Integrationschancen verbessert sowie die Chancengleichheit und Partizipationsmöglichkeiten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens gefördert.

Informationen erhalten Sie per E-Mail unter:  lernfoerderung [AT] oa-vhs.de 

Ameldung 
persönlich im TIB oder der Stadt Immenstadt, Frau Sabrina Martin unter 08323-9988350

Teilnahme jederzeit möglich und kostenlos

Wo?   
im Familien- und Bildungshaus TIB in 87509 Immenstadt, Untere Kolonie 10

Landkreis-Projekt „Angekommen – und nun?“ erfolgreich abgeschlossen

Juli 2019. Anerkannten geflüchteten Menschen in ihrer neuen Heimat Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen: Darum ging es beim Pilotprojekt „Angekommen – und nun?“ des Landkreises Oberallgäu mit der Bertelsmann-Stiftung. Ein Jahr nach dem Start zogen die Verantwortlichen bei einer Schlusskonferenz im Landratsamt eine positive Bilanz. Man sei wichtige Schritte weitergekommen – beim Aufbau von Netzwerken ebenso wie in der verwaltungsinternen Koordination, resümierte Ralph Eichbauer, Leiter der Abteilung „Mensch und Gesellschaft“. Rund 100 Akteure hätten sich in einem gemeinschaftlichen Prozess damit befasst, Lösungen im Hinblick auf die Integration zu erarbeiten. Jetzt beginne die eigentliche Arbeit mit der Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Integrationsprozesse.

Landrat Anton Klotz sagte, der Landkreis wolle nicht nur Verwalter, sondern auch aktiver Gestalter der Gesellschaft sein. Mit der Beteiligung am Bertelsmann-Projekt habe man die Chance gesehen, genau dies zu erreichen. Beispielsweise bei der Arbeitsvermittlung geflüchteter Menschen: Dabei setzt man auf „individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen“, wie Daniel Michels und Reinhard Strehlke die Arbeit im Jobcenter Oberallgäu umrissen. „Sollten die Flüchtlingszahlen wieder steigen, sind nun alle Beteiligten besser vorbereitet als im Jahr 2015“, sagte Stiftungsbeauftragte Claudia Walther.
Begleitet wurde das Projekt der Bertelsmann Stiftung vom IQ-Landesnetzwerk Bayern (Integration durch Qualifizierung) sowie von einer professionellen Prozessmoderation des „Institutes für soziale Innovation“.  Die operative Projektleitung im Landratsamt übernahmen die Migrationsbeauftragte Miriam Duran und Bildungskoordinatorin Teresa Daubenmerkl, die auch das erarbeitete Aktionspapier  mit geplanten und sich bereits in der Umsetzung befindenden Maßnahmen vorstellten.