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Feldgeschworene2018

Feldgeschworene als Mittler zwischen Bürgern und Behörde

Auszeichnung für 25jähriges bzw. 40jähriges Wirken als Feldgeschworene

Seit rund 500 Jahren gibt es Feldgeschworene. Damit ist dieses Amt des Feldgeschworenen, im Volksmund auch Siebener genannt, das älteste noch erhaltene Ehrenamt in Bayern. Das überlieferte Wissen und die langjährige Erfahrung und Ortskenntnis macht die Feldgeschworenen auch heute noch zu wichtigen Partnern des Vermessungsamtes. Als Vermittler zwischen den Bürgern und der Vermessungsbehörde müssen sie über Fingerspitzengefühl und soziale Kompetenz verfügen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde vor wenigen Tagen überreichten Landrat Anton Klotz und Oliver Weiland, Leiter des Vermessungsamtes Immenstadt, Ehrenurkunden an Franz Kutzer aus Altusried für sein 25-jähriges, an Peter Taufratshofer und Helmut Reiter aus Wildpoldsried für ihr 40-jähriges Wirken eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern.

 

Hintergrund

Bayernweit sind etwa 20 000 Feldgeschworene tätig. Heute besteht ihre Aufgabe vor allem darin die Grenzzeichen zu setzen und sich um die Beschaffung und den Abtransport des Vermarkungsmaterials zu kümmern. Sie sind befugt, Grenzzeichen zu sichern oder zu erneuern, wenn sie gefährdet oder beschädigt sind. Durch entsprechende Hinweise an die Grundstückseigentümer tragen die Feldgeschworenen dazu bei, die Abmarkung zu erhalten. Ihre Arbeit erfordert ein klares, sicheres Urteil und ein angemessenes Auftreten, ein bedeutsames Maß an technischem Können und verwaltungsmäßigem Wissen.

 

 

Details

Datum: 06.08.18

Brigitte Klöpf
Sachgebietsleiterin, Stellv. Pressesprecherin