Im Rahmen des Bundesweiten Warntags wird am heutigen Donnerstag, 10. September 2026, auch im Landkreis Oberallgäu die Funktionsfähigkeit der Warninfrastruktur überprüft. Um 11 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Diese wird unter anderem über Warn-Apps wie NINA und Katwarn sowie über das Mobilfunknetz per Cell Broadcast verbreitet. Über Cell Broadcast können Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone gesendet werden.
Zusätzlich werden im Oberallgäu in 13 Städten und Gemeinden die digital angesteuerten Sirenen ausgelöst. Dabei handelt es sich um Balderschwang, Burgberg i. Allgäu, Dietmannsried, Durach, Fischen i. Allgäu, Lauben, Obermaiselstein, Ofterschwang, Oy-Mittelberg, Rettenberg, Sonthofen, Sulzberg und Wiggensbach. In den übrigen 15 Städten und Gemeinden des Landkreises läuft die Umrüstung der Sirenenanlagen auf die digitale Technik derzeit noch.
Die bundesweite Entwarnung erfolgt gegen 11:45 Uhr.
Das BBK bittet die Bevölkerung außerdem, sich vom 10. bis 17. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de an einer Online-Befragung zum Warntag zu beteiligen. Die Rückmeldungen helfen dabei, das bundesweite Warnsystem weiter zu verbessern.
Warnsystem steht für reale Lagen zur Verfügung
Das Warnsystem bleibt auch während der Probewarnung am 10. September voll einsatzbereit, so dass die Behörden bei Bedarf jederzeit vor echten Gefahren warnen können.
